Saisonprognose 14/15

Interview
Wie das??
Thats life!
Einfach machen? Ich versteh im Moment noch gar nicht, auf was Sie raus wollen.
Da können Sie mal sehen, was mangelnder Glaube selbst eines Einzelnen so alles auslösen kann, ha, ha, ha.
Na, hören Sie mal, wenn Sie einen Wahrsager befragen, der Ihnen die Sterne liest, und Sie sind danach trotzdem unzufrieden mit dem Verlauf ihres Daseins, können Sie ja auch nicht den Wahrsager aufhängen!? Und es ist auch völlig klar, warum.
Weil der Wahrsager ja nichts dafür kann, dass der entsprechende Mensch sich anders verhält, als die Sterne es vorgeben.
Schauen Sie: wenn ein Fachmann in den Sternen sieht, dass ein Mensch X im nächsten halben Jahr beruflichen Erfolg hat, dieser Mensch aber wie ein Schlot weiter raucht, und statt Erfolg sich bei ihm Kehlkopfkrebs ausbildet, stand das ja SO sicher nicht in den Sternen, denn ansonsten hätte der Wahrsager ihn drauf aufmerksam gemacht, dass er etwas besser auf seinen Hals aufpassen muss.

Nee, das Verhalten des Menschen ist schlecht, nicht die Prognose.
Sagen Sie mal, stehen Sie eigentlich immer so auf der Leitung? Meine Prognose war exakt, fundiert, und sehr gründlich durchdacht. Da kann doch ich nichts für, wenn diese Irren auf‘m Platz danach ein ganz anderes Ding aufziehen.
Hören Sie: Die ersten 6 Plätze, minimumst Platz 7, hat Suebia mit seinem Potenzial zu erreichen gehabt. Fertig. Alles andere ist Bullshit. Und dass Suebia dann doch fast in die C runter ist, das haben sie selbst verbockt, nicht ich.
...Nix okay, okay, Herr Vegas... ich sage Ihnen mal, was letztes Jahr in Wahrheit gelaufen ist, auch was die Prognose betrifft: Am letzten Spieltag schloss Suebia auf Platz 10 ab, und zu Platz 7, dem von mir prognostizierten Minimalstziel, fehlten am Ende nur 9 Punkte, also drei Siege.
Aber nicht im Suebia-Fall, da wäre es nämlich ein leichtes gewesen, diese paar verfickten Punkte zu holen, so viele Spiele, wie die vergeigt hatten. Das war teilweise schon hart an der Grenze zum Vorsatz. Den einzigen Fehler den ich mir in meinem Gerüst anlasten muss, ist, dass ich fälschlicherweise annahm, dass es wie in der Bundesliga auch in der Kreisliga B 34 Spieltage wären, in Wahrheit waren es aber nur 30.
Keine Selbstkritik, sondern nüchterne und schonungslose Selbst-Analyse.
Zunächst und völlig klar: Suebia wird NICHTS mit dem Abstieg zu tun haben!!
Und um es gleich zu klären: Sollte ich je aus irgendeinem umnachteten Grund der Meinung sein, noch über die nächsten 50 Jahre die alljährliche Prognose zu Suebia abgeben zu müssen, wird sie fortan jedes mal mit genau diesem Nicht-Abstiegs-Satz beginnen.
Abwarten. Den Rolling Stones hat es schließlich auch nicht geschadet, seit fast 50 Jahren eine Million mal Statisfaction gesungen zu haben.
Alljährlich einmal Copy-Taste drücken, dann einfügen... ja... fertig ist die Sueben-Prognose.
...Suebia spielt dieses Jahr ganz klar um den Aufstieg mit!
...Im Verlauf der Saison wird Suebia den ersten oder zweiten Platz mehrheitlich inne haben, und spätestens nach dem 10. Spieltag, nachdem sich alle Mannschaften tabellarisch einigermaßen geordnet haben, von oben nach unten gesehen nur höchstens noch in der Spanne zwischen Platz 1 und Platz 4 befinden. Die Sueben werden also nach dem 10. Spieltag keine andere Zahl in der Tabelle mehr vor sich stehen haben, als die Vier und die Drei, in der Hauptsache aber die Zwei und die Eins. Es wird eine ganz spannende Aufstiegs-Kiste dieses Jahr.

Im letzten Drittel der Saison sehe ich die Gefahr bestehen, dass aufgrund irgendwelcher Ängste vor der eigenen Courage die Sueben allmählich abrutschen auf Platz 3, gar 4.
Klar traue ich denen das zu, aber wenn eine Mannschaft so lange aufgrund ihrer Leistungskraft vorne steht, kann es bei einem solch jungen Verein passieren, dass eben die Ängste vor‘m eigenen Höhenflug sich plötzlich in Punkte-Verlusten niederschlagen – denn das Ding mit der Absteigerei haben sie zwar gerafft, aber beim Thema ,Aufstieg‘ fehlen hingegen noch ausreichend gefestigte Erfahrungswerte – ich will hier die Meisterschaft in der C im zweiten Jahr Suebias keinesfalls abwerten – aber das war eher Folklore, als echte Aufstiegserfahrung.
Nur hier, in der Angst vor der eigenen Courage auf der Zielgeraden, sehe ich das echte Risiko für Suebia. Wenn sie aber das gehandelt kriegen, ist alles gut.
Ich behaupte also: Suebia wird diese Saison minimumst auf Platz 4 abschließen, und das ist aber zugleich der allerschlechteste Fall! Der drittschlechteste Fall ist die Relegation... die gewinnen die dann aber, und ab geht’s in die Liga A.
Suebia besitzt somit eine 75 %-ige Chance für den Aufstieg! In 3 von 4 möglichen Fällen geht’s also hoch in die nächste Liga!
Nee, die Mannschaft des FC Suebia sieht da gar nichts, bzw. fährt nach dieser heftigen Erfahrung der letzten Saison vollständig auf Sicht. Ich frag die schon gar nicht erst, denn das merk ich sofort, dass denen in keiner Weise der Sinn danach steht, irgendwas von Aufstieg zu reden, so sehr ist denen diese Erfahrung noch gegenwärtig. Das bin tatsächlich nur ich, der hier nicht auf Sicht fährt bzw. die Tröte schwingt, und das ist auch richtig so, denn schließlich bin ich weder der Torwart, noch Stürmer, noch in der Verteidigung von Suebia angestellt, sondern der Chef-Prognostiker vom Dienst, der in seinem warmen Kämmerlein sitzt und mit der flachen Hand über den Augen aus dem Fenster in die Ferne schaut.

100%. Es mag vielleicht sein, dass der ein oder andere in seinem stillen Kämmerlein ein bisschen vor sich hinträumt, denn es steht völlig außer Frage, dass Suebia natürlich in der Kreisliga B auf Dauer nicht zuhause sein kann. Aber denen geht es dennoch einzig und allein nur darum, seit Beginn dieser Saison jedes einzelne Spiel von Anfang an konzentriert und sauber zu spielen, damit sie im Leben nicht mehr in solch unsinnige Nöte kommen.
Das sind ernsthafte Handwerker geworden, die nun gewissenhaft Woche für Woche akribisch vor sich hinarbeiten, und nicht mehr zuerst das Tannenbäumchen fürs Richtfest mit den farbigen Bändeln basteln wollen, noch bevor sie überhaupt den Werkzeugschrank mit den Schaufeln und Pickeln fürs Ausheben des Fundaments angefasst haben.
Das wird den Sueben die nächsten Jahre auch nicht mehr passieren, diese Lehre hat nämlich gesessen, und ist in gewisser Weise eine fundamentale Erfahrung, vergleichbar mit einem Kleinkind, das nach X Warnungen nicht auf die heiße Herdplatte zu fassen... auf einmal rennt es dann doch zur Mama oder Papa, weil es ne offene Hand hat, die furchtbar wehtut. Das ist zwar blöd dann, aber danach können sich Papa und Mama geistig wieder anderen Dingen widmen, denn das Thema Herd ist erledigt.
Natürlich, ist das schlüssig. Und ich geh sogar soweit, zu behaupten, hätte Suebia letztes Jahr meine Prognose eingehalten, würden sie dieses Jahr auch nicht wirklich um den Aufstieg mitspielen, sondern höchstens nur in der Nähe des Relegationsplatzes landen, da bin ich mir recht sicher.
Na ja, die wären dadurch halt wie lauwarm durchgespült worden, es würde ihnen der Biss fehlen und vor allem die Erfahrung einer existenziellen Bedrohung ihres eigenen Vereines. Insbesondere wären einige in dieser aktuellen Saison ausschlaggebende, sehr positive Veränderungen ohne diese Bedrohung nicht eingetreten, so wäre wahrscheinlich ein Fabio Wagner noch immer in der Landesliga beim SV Villingendorf, ein Daniel Braunstein ebenso, ein Felix Rodriguez nicht vorzeitig von 08 gekommen, ein neuer Trainer Sven Kiener nicht hier bei Suebia gelandet, der immens wichtige Jonas Baumgartner nicht jetzt Co-Trainer, sondern vielleicht nochmal ne Saison lang Spieler, der die 100 Meter aber nicht unter tendenziellen 20 Sekunden läuft... ;-)
...denn wenn die Sueben nicht so derart unter Druck geraten wären, der von ihnen emotional und geistig alles abforderte, hätten sie auch nicht so intensiv darüber nachgedacht, ALLES, und vor allem DAS RICHTIGE dafür zu tun, den Abstieg noch zu verhindern.
In gewisser Weise hat damit diesmal deren Saison-Vorbereitung sogar während die letzte noch voll im Gange war, angefangen. Ja, so ungewohnt sich das hier anhören mag: Der FC Charlottenhöhe ist diese Saison dadurch mit Sicherheit der Verein, der mit Abstand die beste, längste und geistig intensivste Vorbereitung von allen betrieben hat, und allein schon von daher heißt für mich die Parole: wer im Frieden schwitzt, blutet weniger im Krieg. Klar, die Metapher hinkt ein bisschen, weil Abstiegskampf nicht wirklich Frieden ist, aber trotzdem: Das Blut haben die Sueben hinter sich, und die, die im Krieg weniger davon lassen, gewinnen selbstverständlich das Ding.
Die ,neuen‘ Leute sind also jetzt da, die ,Alten‘ haben das Thema heißer Herd tiefgreifend begriffen, und jetzt geht`s einfach ab.“

Auf jeden Fall... und der wird auch die nächsten 5, 6, vielleicht 7 Jahre spürbar anhalten, da über diese Zeit hinweg noch `ne Menge Spieler, Gründer-Vorstände, auch enge Fans, die das ,Damals‘ erlebt haben, dabei sind. Vergleichen Sie das ruhig mit Stalingrad.
Wer Stalingrad erlebt und überlebt hat, wird niemals mehr je in eine solche Situation geraten!
Meinetwegen, dann bleiben wir halt beim ,Kinder feiern Geburtstag und eines muss nach dem Flaschendrehen die Hand auf die heiße Herdplatte legen‘-Vokabular.
Und das aber nur im allerschlechtesten Fall!!! Zu 75 % sind die nämlich nächstes Jahr weg.
...Sparen Sie sich den Mist, steht doch jetzt alles schon da.
Zehnjahresprognose
Da muss ich zunächst präzisieren, dass dieser 10-Jahres-Zeitraum bereits in knapp 7 Jahren endet, also im Jahr 2021 – das 10-jährige Bestehen des FC Suebia Charlottenhöhe!
Ganz genau. Für mich ist das eigentlich gar nicht so spannend, wo der FC Suebia nach 10 Jahren seines Bestehens stehen wird, denn 1. weiß ich das bereits, und 2. hat es für mich viel mit Logik zu tun...
Nochmal ein: ,GANZ GENAU!‘ Aber ansonsten einfach zuhören jetzt: Dieser heftige Erfahrungs-Treibsatz aus der letzten Saison wird Suebia in den nächsten Jahren an- und umtreiben, und durch den Liga-Alltag begleiten, das ist mal das Eine.
Das Weitere ist, dass ich davon ausgehe, dass Suebia einen immer größeren Stellenwert bekommt, mehr Zuschauer, mehr Breitenwirkung, und immer interessanter wird, für andere Spieler, selbstverständlich auch Sponsoren. Wenn die (der FCC) nicht aufpassen, interessiert sich für die nämlich in näherer Zukunft sogar das Fernsehen, weil denen auffallen wird, welch außergewöhnliches Drehbuch hier am Laufen ist.
Denn Suebia ist ja jetzt schon so attraktiv, dass Spieler aus klar höheren Ligen nach dorthin runterkommen, und das obwohl diese Spieler noch nicht einmal ihren Leistungshorizont erreicht haben. Das ist völlig unnormal, was da passiert. Junge Spieler die noch nicht mal ganz in der Mitte ihrer zwanziger Jahre sind, talentierte Kicker, die in ihren vorherigen Ligen teils bereits schon Geld dafür bekamen, entscheiden sich, einige Ligen tiefer zu gehen, nur um beim FC Suebia zu spielen!
Ach was, da ist mehr, viel mehr. Denn normalerweise kann man davon ausgehen, dass ein talentierter Mensch, egal ob er Sport macht, oder in `ner Fabrik Ingenieur ist, IT´ler oder in Fernsehserien spielt – solange wie möglich so hochklassig wie möglich spielen, arbeiten oder wirken will. Das ist der absolute Normalfall. Und wenn er als Fußballspieler bereits Geld, mindestens Aufwandsentschädigungen kriegt, vor klar größerer Kulisse spielt, mehr Anerkennung bekommt usw., ist es ausgeschlossen, dass so ein Spieler 2, 3, gar 4 Ligen tiefer geht, um bei einem Verein in der Kreisliga C oder aktuell B zu spielen, nur weil der neu ist, und das sogar für lau – und sogar noch, obwohl er nicht mal am Ende seiner aktiven Karriere angelangt ist, was man ja noch irgendwie nachvollziehen könnte, sondern sich eher zwischen Anfang bis maximal der Mitte seiner Laufbahn befindet? Nee, das Argument des „Neuen“ ist hier nur ein Bruchteil der Wahrheit.
Jetzt hören Sie aber auf: ,Besser gefallen‘ ist doch keinerlei Erklärung für diesen Umstand, was da bei Suebia passiert. Und das ist ja gerade der Punkt auf den ich hinaus will.
Der FC Suebia ist ein völliges Novum – in der hiesigen Vereinslandschaft sowieso – aber auch sehr weit darüber hinaus. Und das hat ganz viel damit zu tun, dass der FC Suebia aus keinem anderen Grund geboren worden ist, als aus purer echter Leidenschaft heraus und langjähriger Verbundenheit und tiefer Freundschaft vieler Sueben untereinander, die bis in die allerfrüheste Kindheit zurückreicht. Weder Frust über andere Vereine, noch Angeberei um es irgendwem zu zeigen, noch sonstwas derartiges führten zu seiner Gründung. Einzig Leidenschaft, starke Freundschaft und der aus unerfindlichen Gründen in etlichen Kleinkindern von der Charlottenhöhe Rottweils bereits existierende Traum, eines Tages, wenn sie einmal groß sein würden, ihren ureigenen Verein zu gründen, den FC Charlottenhöhe!“.
Siehe hierzu vertiefend auch Link:
Baumaschinengrobmotorikzirkeltrainingsfuhrpark
Na, logisch, aber der grundsätzliche Punkt ist: Wie viele dieser Kinder machen das dann später wahr? Die Charlottenhöhe-Kinder haben in ihrem Erwachsenenleben aber genau das getan, ihren Verein gegründet, der – bis auf das Wort „Suebia“ – für diese Kinder immer schon hieß: FC Charlottenhöhe. Dieser Verein ist also vollständig wahrgemachter Kindheits-Traum – und DAS, und nur DAS, macht den fundamentalen Unterschied in der gesamten Gefühlslage dieses Vereins aus, der tickt völlig anders, und hat einen ziemlich anderen Biorhythmus. Nur das erklärt auch diese besondere und so anziehende Mischung aus Lifestyle, Coolness und gutem Fußball den der FCC fastgar zelebriert!

Klar ist es das...so: aber ich fasse hier mal die Grundsteine die in meine Langfrist-Prognose einfließen kurz zusammen:
Zum einen ist das also diese Erfahrung aus der letzten Saison, die den „blutigen“ Neulingsverein quasi im fußballerischen Zeitraffer auf Ernst und Erwachsen gebürstet hat. Das haben die Sueben selbst bei der Gründung vor über 3 Jahren nicht mal erwartet, wie schnell sie sauberen Fußball spielen, mit Struktur, mit solcher Leidenschaft, mit richtig guten Spielern. Aber so kann das Leben eben spielen, besonders wenn echte Tiefe die bestimmende Melodie eines Vereins ist.
Und der zweite Grundstein ist eben der wahrgemachte Traum einiger Kinder, die nun als junge Männer und auch später vermutlich niemals in ihrem Leben sagen werden, wenn es um den FCC geht, dass der ihnen egal geworden sei.
Egal was passiert, auch wenn manche vielleicht lange schon woanders leben werden, kriegen sie immer mit, was Suebia macht, und kommen zurück, wenn Suebia in Gefahr sein wird. Das hat was Hoeneßianisches. FC Bayern auf ewig, und ob man Hoeneß mag oder nicht, aber jedem ist seine hohe Glaubwürdigeit klar, und: dass Hoeneß` letztes Wort auf dem Sterbebett aller Voraussicht nach ‘FC Bayern‘ sein wird.
Zu meiner 10-Jahres-Prognose, die in Wahrheit, Stand 2014 – ja nur maximal noch 7, eher nur 6, gar nur 5 Jahre bis zu ihrer Erfüllung braucht, gehört noch ein dritter Teil dazu, der für mich zwingend ausschlaggebend ist.
Auf diesen Teil bin ich durch Fabio Wagner, den gerade mal nur 25-jährigen Präsidenten des FC Suebia, gestoßen, ohne dass das aber seine Absicht war, und es war auch nur ein einziger Satz, den er wie nebenher sagte.
Fabios Absicht war ursprünglich, dass er ganz sicher irgendwann beim FC Suebia spielen würde, aber normalerweise erst gegen Ende seiner aktiven Landesliga-Karriere, mit vielleicht so um die 30, 33 Jahren herum. Nachdem aber ,sein‘ FCC letzte Saison heftig auf Kurs (R)untergehen war, ist er seinem Herzen um einiges früher gefolgt, und entschied sich, ab der neuen Saison sofort FC Suebia-Spieler zu werden.
Das hatte zwar keine spielerischen Konsequenzen mehr hinsichtlich der letzten Saison auf dem Platz, aber es hatte in den letzten Spieltagen gehörige Auswirkungen auf die Gefühlslage der mental sehr angeschlagenen Spieler, dass DER Kapitän und einer der maßgeblichen Urgründerkinder zu ihnen kommt, und mit ihnen spielen wird, egal in welcher Liga, auch der alleruntersten, denn das war zur Zeit seines Entschlusses noch alles andere als geklärt.
So ist es. Und ganz sicher hat diese Botschaft mit dazu geführt, dass der FCC gerade noch so die Kurve bekam.
Als Fabio nun vor seinem letzten Spiel des Landesligisten Villingendorf stand, quasi sein Abschiedsspiel bestritt, und wir beide zufällig ein paar Tage zuvor beieinander saßen, fiel in einer Mischung aus Traurigkeit, Abschiedsstimmung und Herzenssorgen, aber auch Neuanfang... allerdings drei, vielleicht gar vier Liegen tiefer... jener Satz, der sich mir sofort einprägte: „Jimmy, das wird vermutlich das letzte Mal sein, dass ich in der Landesliga spiele...“
Und das ist nicht ausgeschlossen, denn er wird voraussichtlich den FC Suebia nicht mehr verlassen...
Aber mir hat sich in diesem einen Satz für Sekunden ein kleines Fenster in die ganz tief innen liegende Gefühlslage des Menschen Fabio geöffnet, und diese offenbarte, dass in einem klitzekleinen Winkel, verborgen in einem kleinen Raum seines Herzens, der es nicht wert ist, groß an die Glocke gehängt zu werden, aber dennoch eine Sache vorgeht:
Eines Tages eben doch noch mal in der Landesliga zu kicken!
Und jetzt aufgepasst:
Das wird nur mit dem FC Suebia Charlottenhöhe geschehen können!
Und nochmal aufgepasst: Das wird es auch!

Genau, zwar nicht nur, denn ich denke da auch an einige, die vor Suebia nur Hobbykicker waren und sich zu sehr guten Spielern gemausert haben, aber in der Hauptsache ja.
Daher will ich heute hier an dieser Stelle mittels dieser ,7-Jahres-Prognose‘ diesem kleinen Winkel die Tür dafür öffnen, damit er sich unter den Sueben zügig Bahn brechen und sich zum geistigen Fundament energetisieren kann. Denn ich geh davon aus, dass diese stille Idee ganz besonders in all jenen Spielern die aus höheren Ligen gekommen sind, vorgeht, in einem David Probst, der übrigens vor 3 Jahren das erste offizelle Tor für Suebia erzielte, einem Tobias Pallaks, einem Christoph Haas, Julian Flaig, Patrick Kunzelmann, Daniel Braunstein, Felix Rodriguez, Philipp Kleiter, natürlich auch dem jetzigen Co-Trainer Jonas Baumgartner, in gewisser Weise auch Tim Hezel und dem Neuzugang Fabian Mager, den alle nur FUBU nennen.
Schmidt, Schmidt..?
War Spaaaß, natürlich kenn ich den Vogel. Aber für ihn wird die Idee Landesliga natürlich nur ein Hirngespinnst bleiben. Hörensagen, wenn Sie so wollen.

...Und insbesondere er hat meine letztjährige Prognose durch seine zahlreich vergebenen Torchancen direkt in Müll umgewandelt, das vergess ich ihm nicht.
Logo, wird er auch künftig wichtig für das weitere Vorwärtsstreben Suebias sein. Aber der Altersdurchschnitt Suebias würde allein nur ohne Schmidtchen Schleicher glatte 2 Jahre sinken, denn er ist in der unangefochtenen Stellung, im Ältestenrat Suebias den alleinigen Vorsitz zu haben. Nee, nee, nee, er weiß es, ich weiß es, alles wissen das: Schmitti und Landesliga mit Suebia spielen, das passt so wenig zusammen wie Kreuzbandriss und Weiber aufreißen und aufs Kreuz legen. Wirklich: Ihn sehe ich bestenfalls noch als sportinvalidelnden Zuschauer mit umgebundenen Fanschal Suebia-Landesligafußball gucken und sich vor kleinen Kids als einen der ehemaligen Top Torjäger Suebias auszugeben...
...egal, ich behaupte jedenfalls:
Steigt Suebia diese Saison bereits auf, wird es höchstens 5, mit glücklichem Verlauf vielleicht nur 4 Jahre gehen – aber der FCC spielt in jedem Fall und allerspätestens im 10-jährigen seines Bestehens im Jahre 2021 Landesliga-Fußball!!!!!
Ich glaube jedenfalls volles Rohr an die Jungs und dass die FC Suebia Charlottenhöhe Satellites mit zunehmend stärker werdenden und auch nachrückenden wie neu hinzu kommenden Spielern auf ganz große Reise gehen werden. Und NATÜRLICH setz ich da Geld drauf, ich hab schließlich in der letzten Saison auch einen Haufen davon verloren, das muss wieder rein.
Das ist sehr einfach: in einem ca. 800 Gramm schweren Aschehäufchen innerhalb einer bronzenen Urne auf dem Friedhof, wahrscheinlich in Rottweil. Langfristig gesehen.
In ner Kneipe am Tresen, Bier trinken.
Verdammte 50 Jahre alt geworden zu sein!
Noch verdammtere 51 zu sein... und zusammen mit Schmidtchen Schleicher in Fankutte völlig blau über irgendeinen Landesliga-Rasen zu torkeln, weil Suebia gegen den FV 08 Rottweil wiederholt souverän gewonnen hat, und damit endgültig zum neuen Sheriff in der Stadt geworden ist.
...TGA?? TGA??

Der Artikel wurde mit Grafiken aus der Serie Suebian Stars von Max Wohlleber bereichert.