FCC Wappen

N‘ 10er gegen Detta

FC Suebia Charlottenhöhe - Spvgg Schramberg 1:7 (0:4)
FC Dietingen - FC Suebia Charlottenhöhe 4:1 (3:0)

Zwei aufeinanderfolgende Spiele also so ganz nach dem Geschmack der innerstädtischen ‚Alles über sie lesenden und aufmerksam beobachtenden, wie ausführlich über sie (her)-denkenden,-wie redenden Kritiker, Ablehner und Negativrederer Suebias.

Pokalspiel

Wenn sich die Feuerläufe von 2 Maschinengewehren, eines links, eines rechts, ca. je 50 bis vielleicht 100 Meter auseinander, sich über einer bestimmten Stelle eines Feldabschnitts kreuzen, nennt man diese Stelle den Ort mit der größten Schussdichte…

Zunächst

Noch vor Beginn des Spiels sah man, bei wem „dr‘ Bartle, heut‘ den Moscht holen wird:‘
Das Schramberger Team
bereits 45 Minuten in voller Zahl aufm Platz beim Warmmachen; einheitlich übend und wie fertig gekleidet zum jederzeitigen Einmarsch.
Weniger als ne halbe Stunde vor Spielbeginn auch die Sueben irgendwie vollzählig aufm Platz:
Der eine die Stutzen oben, der andere unten.
Der eine die Schienbeinschützer an, der andere seine in der Hand.
Der eine schießt sich ein aufs Tor, der andere rennt etwas hin-und her.
Der andere im fertiggewandeteten rot/weißen Trikot des Sponsoren, Planquadrat Medien (planquadrat-medien.de)
der andere sich ‚aufwärmend‘ im Trainingsjäckchen eines anderen Sponsoren (Restaurant Hochbrücke).

Das Bild also klar

Hier spielt eine Art lockerer (Kreisliga A)-Sauhaufen gegen eine Bezirksligamannschaft.
Das eine Team verfolgt dabei das geistige Prinzip „Witzige Idee vom Weiterkommen“ – das andere das Prinzip „wir sind hier, um dieses Spiel zu gewinnen!“

Zum Spiel

Um die 90 Zuschauer sehen nach Anpfiff denn auch sofort, was läuft: Stichwort Schussdichte, Stichwort vorm Suebentor…

Letztlich war es ein unterhaltsames Spiel, gerade für Suebia-Fans. Einerseits sah man mal so ’ne richtig gute Mannschaft aufspielen (Schramberg), andererseits erwartete man von Suebia ja nichts und begann sich spätestens nach dem 0:1 und 0:2 in der 20. und 25. Minute in Genieserhaltung zu begeben.
Es war zwar nicht so, dass Suebia schlecht war, sie hielten das ganze Spiel gut und mutig dagegen und können sich hinsichtlich ihrer Leidenschaftlichkeit nichts vorwerfen lassen, aber hier war ein deutlicher Klassenunterschied zu bemerken, der den Sueben die Bälle Schussdicht um die Ohren pfeifen lies.
Allein 4 Tore in der ersten Halbzeit (3 x Dennis Kimmich und 1x mal Thomas Schondelmaier) musste Torwart Dominic Finkbeiner hinnehmen, 2 Pfostenknaller und etliche Bälle knapp über oder nebens Tor…Suebia hat mit nur 4 Toren noch wenig bekommen.

Schreiber Vegas in der Halbzeitpause zu Stammtorwart Detta (der heute ursprünglich als Feldspieler gedacht war, aber nun doch zwischen die Pfosten musste, da sich ‚Finki’zur Pause hin verletzt hatte) :

„Ich setz ’n 10er gegen Dich, dass Du noch mehr Tore kassierst, als Finki.“

Detta, der zunächst ob dieser Art Wette irritiert dreinschaute, hielt letztlich dagegen und nahm sie grinsend an.
So nahm die Wette ihren Lauf…0:5 in Min. 52 (wieder durch Kimmich…)
…zog ihre Kreise, da Vegas fortan mehreren Leuten…
…0: 6 (55. Armin Dzenanovic)…
…von der Wette…
…0:7 (67. durch Hasret Kadrolli)…
… erzählte…unter anderem Fabio Wagner, der in der 2.ten Halbzeit um die 52. herum zum 0:5 kurz vor der Einwechslung stand…Fabio:
„Das kann noch passieren, am Anfang war der Traum da, aber die erhöhen Minute um Minute, jetzt wär wenigstens Endergebnis 0:7 noch okay…“
(nachdem 0:6 nur drei Minuten später) Fabio ironisch lächelnd: „jetzt 0:8.“

Vegas hat weiter einen Traum…und erzählt Suebias Live-Ticker- Manager Patrick ‚Pise’Silberer vom kleinen Extra-Game das hier läuft und Pise sieht in der Wette „…leicht verdientes Geld“, aber nicht für Detta.
Nachdem es seit der 80. Minute nach 0:7 immerhin auch noch zum 1: 7 durch Felix Vogt kam (was zu einem frenetisch gefeierten Suebiazuschauerjubel führte) weiht der Schreiber Zuschauer und Suebiafan Herman Leins über den Plot ‚Endstation Sehnsucht X zu 9‘ ein.
Leins:
„ach so, na jetzt, dann müssen wir ja für die Schramberger schreien!?“ Bingo!

Die mögliche Unterstützung von Leins aber leider zu spät…ein paar Minuten später ist Spielende, Endergebnis 1: 7.
Der Abpfiff für Vegas leider viel zu früh.

So erzählt er einigen Umstehenden nach dem Spiel von seiner Wettpleite, während Saisonneuzugang Detta lachend an ihm vorbeiläuft und im Vorbeigehen den 10er in Form von flüssigen Naturalien einfordert.
Aufeinmal läuft eine dem Schreiber unbekannte Frau vorbei, dreht sich nach einigen Metern um und kommt zurück, da sie sich wundert, wer hier so seltsames Zeugs über Torwart Detta verbreitet:

„Moment mal, wer redet denn hier eigentlich grad so schlecht über meinen Sohn?“

Vegas: „Äh, mhh, Sie sind etwa Damians Mutter?“

„Genau.“

Vegas: „ouhh…
…Scheiße!!“

Spielberichtsende

Spiel Dietingen

Sinnbildlich für das Spiel

Zuschauer-und Suebiafans Manuel Kehle und Tobias Peterwitz fahren mitm Auto zum Spiel in das nur läppische drei oder vier Kilometer entfernte Dietingen und kommen trotz rechtzeitiger Abfahrt 30 Minuten zu spät – das Navi hatte man bei so was Einfachem gar nicht erst angemacht.
Die Zwei
müssen zunächst im Ernst in dieser Ortschaft nach dem Weg zum Sportplatz fragen, missinterpretieren dabei aber einen angefragten Bewohner der sie mit ‚immer gerade aus, dann links, dann rechts und nochmal links‘ lotsen will…und landen im nochmal 4 Kilometer weiter entfernten Böhringen…
Schreiber Vegas (der sich fast nicht mehr einkriegt, als er das hört):
„Also Euch zwei merkt man so richtig an, dass ihr echte Städter seit, kein Plan, was nur 3 Kilometer ausserhalb liegt, wirklich traurig“
Als die beiden dann mitbekommen, dass Vegas zur Hälfte Dietinger Blut in sich trägt (seine Mami d‘ Engischa Marea‘ heiratete nach Epfendorf und ist aber die jüngere Schwester des vor ca. 7 Jahren verstorbenen und noch heute allseits bekannten Dietinger Originals Höfler Martha), so lachen plötzlich Manuel und Tobi unisono ob der Schreiber’schen Blutgruppe:

„Das ist auch ziemlich traurig ;-)))))“

Zum Spiel

Suebia hat gut angefangen, erntet aber in der 25. Minute wie aus dem Nichts das 1:0.
Obwohl Dietingen weiter schlecht navigiert, fast wie unbeholfen wirkt, schlägt das gut spielende Suebia aber nicht zurück, sondern navigiert weit am Sinn des Spiels vorbei (Tore schießen, am besten eins mehr als der andere) und geht irgendwie in den Blindflug über…2:0 und 3:0 allein nur in Minute 44 und 45, ebenso wie aus dem Dietinger Nichts.

Der Dietinger Zuschauer Frank Schneider auf Schreiber Vegas’ Frage, nach diesen ganzen Toren aus dem Nichts:
„Wir sind tatsächlich Spezialisten für solche Tore, seit über 10 Jahren geht das schon so, solange sind wir auch schon am Stück in der Kreisliga A.“

Schreiber Vegas meint: Ohje.

Bild zum Bericht

Pause

Minute 53:

Tor zum 4: 0, auch aus dem N…!

Minute 59:

Kaum mal über den grünen Klee gelobt Gelb-Rot für Tobias Pallacks und warum?
Weil ers hald immer noch kann, in Liga A, wenns mal nicht läuft, wie in Liga B: ausführliches Schiri-und Gegenspielerangemache, Meckern und Motzen, inklusive Ballweggehaue. Alles wie gehabt. Spielbetrieb eingestellt. Super.

Minute 60:

4: 1 durch Felix Vogt, trotz Unterzahl!!!
Jetzt kommt noch mal Stimmng auf, und Suebia könnte tatsächlich an diesem Spiel noch was drehen…wenn nicht gar so viele zwingende Chancen fehlen würden und das entsprechende Abschlussglück bei den wenigen Chancen…

Immerhin rollt der Ball einmal weit aus dem Spielfeld auf eine Straße 200 Meter weg vom Feld, auf der er dann schnurstracks jene sehr abschüssig werdende Straße hinunterrollt, bis in die ca. 800 Meter entfernte Talsohle Dietingens…“

„Seit mehr als über 10 Jahren geht das schon so, ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass das schon mal anders gewesen sein soll“ sagt ein junger Dietinger Spieler in Bezug auf diesen ‚verlorenen Ball‘, denn der muss ab und an einfach mit dem Auto geholt werden…Abpfiff!

Spielberichtsende

Bild zum Bericht

Nächstes Spiel

bereits am kommenden Freitag, den 11. 9. 2015 ZUHAUSE gegen den SV Horgen um 19:00 Uhr.