FCC Wappen

Der Drops ist gelutscht

FC Suebia Charlottenhöhe – VFL Fluorn 2:4 (2:0)


Alles in allem kann man nach dem 6. Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in den letzten 3 Saisons und einem daraus resultierenden Punkteverhältnis zum Nachteil Suebias von 1:16 Punkten attestieren, vorallem im zwischenmenschlichen Bereich:

Suebia und Fluorn, Fluorn und Suebia, das wird nichts mehr.
Der Drops ist gelutscht.
Man scheint weder die selben Ansichten, noch die selben Träume zu haben, man spielt weder den selben Fußball und es scheint sogar fast, als ob man während 90-minütiger Spielzeit mitunter nichteinmal den selben Sport ausübte.
‚So geht Fußball heute Gründungsjahr 2011′ auf der einen, ’so geht Fußball heute Gründungsjahr 1925‘ auf der anderen Seite.
Zwei völlig konträre Welten.
Sowohl auf dem Platz die Hauptprotagonisten als auch deren Anhänger in den Zuschauerrängen: Man wird einfach keine Freunde mehr, war es noch nie, wird es vermutlich auch nie, und klappt das Kapitel ‚vielleicht Freunde‘ hiermit auch beiderseits endgültig zu.
Zuvieles ist untereinander passiert, aber vielleicht auch gar nichts.
 Man ist füreinander schlicht und einfach der falsche Stoff.

Bild zum Bericht
Unsere tollen Zuschauer! Die besten!

Zum Spiel:

Das Spiel verlief ein bisschen so, wie wenn der Robo zuhause die Scheiße im Raum verteilt und alles am Ende eingesaut ist, man nach Hause kommt, denkt, der neue autonom fahrende Staubsaugerroboter mit Timerfunktion hätte selbstständig die Wohnung gesäubert – es einem beim Anblick der Wohnung aber plötzlich wieder einfällt, was man heute Morgen doch noch tun wollte, es aber in der frühmorgendlichen Hektik eben vergessen hat, zu tun:
Mitm Hund noch kurz Gassi gehen…

Bild zum Bericht
Ein paar Dehn- und Auflockerungs-Übungen haben schon oft geholfen.

Zunächst macht der Suebia-Robo seine Sache gut, liefert die gewünschten und auch selbst aus Sicht des höchstabstiegsbedrohten (Fluorner) Hundes erwarteten Ergebnisse ab: in der ersten Halbzeit geht er sauber in 2:0 Führung durch Tore von Braunstein und Vogt.
‚Hund Fluorn‘ bleibt nervös und Robokörper-bisslustig, aber letztlich doch in seinen Neben-(kriegs)-räumen und geht sogar davon aus, dass das auch in der zweiten Halbzeit seine Räumlichkeiten bleiben werden.
Aber schon nach 3 Minuten (48.)
macht der Robo erste komische Mucken, aus unerfindlichen Gründen, offenbar eine kleine Fehlfunktion in der Elektrik, nichts schlimmes, aber das läßt den Hund plötzlich meinen, im Hauptraum sei vielleicht doch ein kleines Plätzchen frei… 2:1.
Minute 56:
Der Suebia-Robo fährt schon minutenlang etwas irritiert dieselbe Stelle mehrmals an, um sie genauer zu betrachten…2:2!
Minute 68:
Der Suebia-Robo versucht bis hierher im inzwischen auf ‚Intensiv‘ hochgeschalteten Gang die ‚Kacke‘ zu entfernen und fährt dabei aber hektisch werdender größer und größer werdende Runden, denn offenbar gibt es wie aus dem Nichts immer mehr zu tun, je mehr er säubert, dabei war doch alles schon fast sauber… 2:3!!
Ab jetzt
schält der Robo auf ‚Durchdrehintensiv‘-Modus, fährt nun endgültig Nachbarräume und Neben-(Kriegs)-Schauplätze ab, in denen sich der Hund ohnehin die ganze Zeit am liebsten aufhält und sieht sich dort, der Robo, in jenen irgendwie abgedunkelten und so spielfremden Räumen ganz besonders von zahlreichen (Tisch)-Beinen und anderen groben als auch sperrigen Bauernmöbeln attackiert.
‚Hund Fluorn‘
jault und bellt, kratzt und beißt nun den Robo zusätzlich, wo er kann, denn dieser ist jetzt in seinem Terrain gelandet und ist dort mit seinem kleinen Display unrettbar verloren…das ehemals so gut gesinnte Roboterchen Namens Suebia…
Der Hund dreht trotz Siegeszugs noch mehr durch, wird sogar, wie durch innere und auch äußere Stimmen dazu angehalten, gegen den Robo, wenn er am Ball ist, sogenannte ‚Aktionen‘ durchzuführen, je sportartfremder, umso besser.
Der Robo reagiert zunehmend verzweifelt, fährt wie blind auf und ab und hin und her, attackiert den Hund seinerseits mit seiner verbliebenen, aber nicht allzu gut ausgebildeten Waffe ‚Display‘ und steckt ihm darüber, dass er bald sowieso woanders zu wohnen hat.
Minute 90 + 2:
Die ganze Bude ist unfassbar großflächig eingesaut, dass Herrchen bereits aufm Heimweg und der Hund macht jetzt sogar nochmal extra Groß, direkt auf den Robo selber… 2:4!
Abpfiff.
Brutal.

Die Tür geht auf und das Herrchen kommt herein…

…und der glückliche, aber auch ach so unschuldig dreinschauende Hund weist das Herrchen darauf hin, dass der Robo ganz schön unfair zu ihm war… ihm nichteinmal zum Sieg gratulieren mochte… und auch ansonsten ein ziemlicher Mistroboters-Verein sei…

Jimmy Las Vegas meint:

Wers glaubt, wird selig. Aber scheiß drauf.
Wir gehen jetzt getrennte Wege.
Innerlich gesehen.

-Spielberichtsende-

-Spielberichtsende-

(Abschließender Dank an Andreas Dreher, von www.planquadrat-medien.de, einem der Hauptsponsoren Suebias, für die während des Spiels herrliche, allerdings unbeabsichtigte Inspiration zum Berichts-Thema ‚wenn der Robo die Scheiße im Haus verteilt‘.
Schreiber Vegas und Dreher besitzen nämlich seit neustem tatsächlich einen solchen Roboter, und während die beiden sich über dieses Thema unterhalten, erzählt Andy Dreher – der einen Hund zuhause hat – von seinem persönlichen Alptraum, und das dies der Grund sei, warum er seinen Staubsaug-Robo niemals via Timerfunktion und schon gleich 10 Mal nicht unbeaufsichtigt ’sauber machen‘ lassen würde;-))…)

Bild zum Bericht
Sexy Ass #3

ACHTUNG DERBY!!

Das nächste Spiel am kommenden Sonntag, den 10. April 2016 um 15:00 Uhr AUSWÄRTS gegen den Tabellenführer SV Zimmern II.