FCC Wappen

Des Jönigs neue Kleiter

+++ SV Horgen – FC Suebia: 1-4 +++

Es war einmal vor langer Zeit...

...als Hashtag noch Raute hieß und bevor aus Walerus Kammerer wurde. Man erzählte sich von einer Festung, weit oben, unbezwingbar, nass und kalt. Voll dunkler gestalten und umgeben von alten und hohen Tannen. Dies war der Kapf. Für die jungen Sueben, allesamt grün hinter den Ohren und lediglich mit leichten Flaum auf der Oberlippe bewaffnet, war dieser Ort unbezwingbar und lehrte die tapferen Jünglinge wieder und wieder das Fürchten.

Bild zum Bericht

Pars I

Der Suebenclan, angeführt von Kapitän Richard Davenherz, wagte sich ein letztes Mal daran, die uneinnehmbare Bastion zu erobern. Die 15 Pioniere plus der 2 Strategen Baumfang und Klitze Kleiter gingen offensiv zur Sache. Es begann gleich mit einem offenen Schlagabtausch und brannte in beiden Lagern wiederholt lichterloh. Die beste Möglichkeit hatte der Grün-Weiße Schmid, der Köpfchen bewies und nach einem Eckball fast das Führungstor erzielte. Braunstein der Barbar fischte die Feder gerade noch aus dem Winkel. Der Führungstreffer gelang allerdings ein paar Minuten später Daniel Heinsch, der über die offene rechte Suebenflanke bedient wurde und zum 1:0 für Horgen einnetzte. Auf dem rutschigen Untergrund ging es weiter rund. Jan Knopf, Pallaks der Lokomotivführer und Daven hatten ihre Mühen damit, die FCC-Abwehr dichtzuhalten und auch Fabi McMillair musste ein ums andere Mal hinten aushelfen.

Bild zum Bericht

Nahezu aus dem Nichts verlagerte sich die Schlacht in die andere Richtung....

Nach einem schnellen Gegenangriff wurde ein Suebe an der Strafraumkante von den Beinen geholt. Haas Christoph Andersen lässt sich in solchen Situationen nicht zweimal bitten und nagelte die Murmel unter die Latte. 1:1! Und es ging weiter. Nach Ballgewinn von Diesel Weckenmann, der kämpfte und rackerte wie Gaius Marius damals bei den Teutonen, flankte derselbe auf den Gebruder Grimm. Der wiederum legte quer auf den blonden Ritter, reifer und elter als die meisten auf dem Feld. Der Eltere fackelte nicht lange und traf kaltschnäuzig zum 2:1 vor der Pause. So ging es in die Kabinen.

Bild zum Bericht

Halbzeit

Was konnte man vom finalen Akt erwarten? Wie ging die Schlacht weiter und wer wird zuletzt lachen? Mann und Weib…Scherge und Edelmann…einfach alle fieberten dem Wiederanpfiff entgegen.

Bild zum Bericht

Pars II

Das Warten hatte sich gelohnt. Wohlgetränkt kamen die Burschen aus den Kabinen. Mit polierten Stiefeln und einer große Portion Siegeslust im Gepäck. Und es begann fulminant. Ein paar Minuten waren erst gespielt, da eroberte sich Benjamin der Eltere die Murmel im 16er der Gegner, legte quer auf H. C. Andersen und dieser belohnte sich zum zweiten Mal zum vielumjubelten 3:1. Aber der Hunger war noch nicht gestillt. Kurz darauf, nach Ecke von Gebruder Grimm, nickte der gestiefelte Wagner souverän und eiskalt ein. 4:1! Der erste Sieg schien zum Greifen nahe. War es möglich, dass der Kapf fällt? Die Sueben ackerten und fighteten. Jonas Leibknecht, Hertkorn und Cannas warfen sich noch ins Getümmel. Der unermüdliche Wrobel kämpfte wie Rumpelstilzchen nachdem man dessen Namen erriet. Sowohl in der Luft im Kopfballduell als auch am Boden mit sensationellen Grätschen. Hut ab!

Bild zum Bericht

Als kleines Trostpflaster traf erneut der unglaubliche Heinsch zum 4:2 Endstand. Endstand!!! Der Fluch war gebrochen. Die Sueben, allesamt siegestrunken, entführten die Jungfrau inklusive der 3 Punkte und ritten glücklich und zufrieden zum verrückten französischen Schankwirt.

PS: Die Zweite gewinnt 3:2 in Denkingen und setzt die Siegesserie fort! 6 Punkte-Wochenende: RA-RA-RA!!!

#KapfGeentert
#6PointsAgainAgain
#DinnerWithFigo

Bild zum Bericht