Erhebet die Herzen, denn: Wir kommen wieder
“Rising up, back on the street
Did my time, took my chances (…)”
Zusammengestoßen, abtransportiert, genäht, hinters Tor gekotzt und im Ibu-Film alles gegeben. Woran es in der trosskischen Gluthitze nicht gelegen hat ist der Einsatz der Sueben. Auch in Minute 87 verhindert Linus Jüllig noch den Killer-Konter und hält die Sueben im Spiel. Doch am Ende haben die Wurmlinger ein bisschen mehr Glück und entscheiden das Spiel per Foul-Elfmeter. Es folgen Tränen auf dem Platz und neben dem Feld und am Ende liegen sich doch wieder alle in der Hauptstraße in den Armen. As always und sowieso für immer. Für unsere Liebe halt!
“Went the distance, now i´m back on my feet
Just a man and his will to survive (…)”
Die erste Halbzeit ist überschaubar gut. Der WFV stellt Linienrichter und der Gastgeber Balljungen, die in Windeseile den Ball wieder ins Spiel bringen, was bei 30 Grad eigentlich keiner so super findet. Der Platz ist etwas holprig weil hart, regnet halt nicht mehr im Sommer, ihr wisst schon. Das setzt den Elite-Technikern vom Rottweiler Kunstrasen zu, oft wird der lange Ball gespielt, findet aber keinen Abnehmer. Auch die Eckball-Variante funktioniert nicht, Wurmlingen hat anscheinend seine Hausaufgaben gemacht und weiß bescheid. Bei einem weiteren langen Ball prallen Grötzi und der Wurmlinger Stürmer zusammen. Grötzi muss verletzt raus und im Krankenhaus genäht werden. Gute Besserung an dieser Stelle und schon mal Entwarnung: Die Fäden kommen noch vor Malle raus.

„So many times it happens too fast
You change your passion for glory (…)“
Heiko kommt für Grötzi und ist sofort da. Allerdings sind auch die Linienrichter da und pfeifen die Jungs mehrmals aus dem Abseits zurück. So geht das Spiel hin und her, ohne hochkarätige Chancen, weil die Abwehrreihen auf beiden Seite sehr aufmerksam zu Werke gehen. Auch das Spiel über die Außen gestaltet sich schwierig, der letzte Pass kommt nicht entschieden genug vorm Tor an. Absolut Bezirksliga reif sind unterdessen die gestellten Ordner des FCCs. Mit gekonnter Gelassenheit verhindern sie den Einsatz von Pyrotechnik und halten das Niveau der Fan-Zwischenrufe auf einem Familienfreundlichen-Level. Auch sie sind es, die die suebische Fankurve mit konstantem Nachschub an kühlen Getränken bei bester Laune halten. Danke für eueren Einsatz!

„Don´t lose your grip on the dreams of the past
You must fight just to keep them alive (…)“
Durch Standardsituationen ist Wurmlingen in Halbzeit 1 immer wieder gefährlich. Allerdings ist entweder Heiko zu Stelle oder der Ball fliegt am Tor vorbei. Insgesamt ist Wurmlingen aber die leicht weniger schlechte Mannschaft in Halbzeit 1. Gefährlich auf suebischer Seite ist vor Allem unser PR-Guru Henrik Cannas, der vom Linienrichter zweimal verscheucht wird, nach gewagten Nahaufnahmen ohne Zoom. Vielleicht war es auch die wichtige Aura von Cannas, die bei FCC-Spielen schon jeden Fan in Ehrfurcht erstarren lassen hat.

„It´s the eye of the tiger
It´s the thrill of the fight
Rising up to the challenge of our rival (…)“
Halbzeit 2 ist etwas hitziger und es regnet gelbe Karten, weils ja sonst nichts regnet. Die gelben Karten werden aber fair verteilt, auf suebischer Seite trifft es Mille und Agy. Letzterer hatte am Samstag erst geheiratet. Herzlichen Glückwunsch wünscht der FCC!
Endlich kommen die Sueben zu Chancen: Linus auf Agy, Linus, Agy auf Jojo. Dann der Schock: Wurmlinger Stürmer kommt zum Abschluss, wird dabei aber von Bi bearbeitet. Anscheinend in unerlaubter Form. Die Schiri pfeift Elfmeter. Hero-Heiko hat die richtige Ecke aber kann den Einschlag links unten nicht verhindern. Die Jungs vom Turm (benannt nach dem Luxusgut Wasser) rennen von nun an dem 0:1-Rückstand hinterher.

„And the last known survivor
Stalks his prey in the night (…)
Die Zeit verrinnt wie der nicht fallende Regen. Volk, Jan und Bi bringen die Bälle im Sekundentakt nach vorne. Aber der Ball will nicht vor die Füße der Sueben fallen, zumindest nicht in aussichtsreicher Lage. Auf den Zuschauerrängen macht sich Angst und Bangen breit. Mit der letzten Chance: eine abgefälschte Flanke kann von Linus nicht mehr aufs Tor gebracht werden, fällt auch der Schlusspfiff zusammen. Auch im zweiten Anlauf scheitert der Kreisliga-A Dino an der Relegation.

„And he´s watching us all with the eye of the tiger.“
Damit geht nicht nur eine extrem starke Saison zu Ende sondern auch eine Ära. Die Ära Jonas Baumgartners der sich zur neuen Saison, zusammen mit Agy, der Herausforderung Landesliga annimmt. Wir wünschen Euch ganz viel Glück und Erfolg in eurer neuen Aufgabe!
Für den Rest des Vereins heißt es: WIR KOMMEN WIEDER. Vielleicht mit neuen Gesichtern, wahrscheinlich mit neuen Ideen aber ganz bestimmt mit der gleichen Hingabe wie all die Jahre. Vielen Dank an alle Fans, Sponsoren und Unterstützer für die geile Saison!
Pfosten unter unseren Füßen, Rasen ragen hoch hinaus! Für unsere Liebe FCC! Peace out und schöne Sommerferien. Macht was